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Technische Daten, Bewertungen & Hinweise zur Antigravity A1 Drohne

Antigravity A1

Die Antigravity A1 ist eine ultraleichte 360°-FPV-Drohne von Insta360, die ihre Umgebung komplett sphärisch aufnimmt und durch die Spezialkamera und intelligente Software die Drohne unsichtbar macht – Propeller, Arme und Rumpf verschwinden vollständig aus dem finalen Video. Mit 8K-Auflösung, FPV-Brille und extrem intuitiver Steuerung richtet sie sich besonders an Content-Creator, Vlogger, Reisende und FPV-Einsteiger, die ohne komplexes Setup beeindruckende Cinematic-Shots produzieren möchten. Sie eignet sich ideal für kreative Perspektiven, Social-Media-Inhalte und dynamische One-Take-Aufnahmen, bei denen maximale Bewegungsfreiheit gefragt ist.

Steckbrief "Antigravity A1"

  Hersteller Arashi Vision Inc. (Shenzhen, China)

  Typenbezeichung  A1 

  Erscheinungsjahr 2025

  MTOM 249 g / 291 g (je nach Akku)

  Drohnenklasse C0 / C1 (je nach Akku)

  Download Betriebshandbuch

Antigravity A1 jetzt kaufen (auch im Bundle)

Technische Daten zur Antigravity A1

 

  Gewicht, Maße & Betriebsgrenzen

Die Antigravity A1 wird mit 2 verschiedenen Akku-Typen ausgeliefert: einem Standardakku und einem schwereren Hochleistungsakku mit höherer Kapazität. Durch den größeren Akku erhöht sich die maximale Flugzeit von 24 Minuten auf 39 Minuten. Was gut klingt, hat aber einen großen Nachteil: mit dem schwereren Akku liegt das Gewicht der Drohne nicht mehr unter 250g, sodass sie nicht mehr in C0 betrieben werden kann. Was das im Detail bedeutet, findest Du weiter unten beschrieben. 

Die Antigravity hat 3 Geschwindigkeitsmodi: Normal (43 km/h), Sport (57 km/h) und Cinematic (10 km/h).

Die Abmessung der Drohne ist kompakt, wie man es von einer FPV-Drohne erwartet. Im Betrieb sind die Maße 308,6 × 382,3 × 89,2 mm.

Die Antigravity A1 kann in einem Temperaturfenster von -10 °C bis +40 °C und bis zu einer Windgeschwindigkeit von 38 km/h (10.7 m/s) betrieben werden. Die maximale Starthöhe im Gebirge liegt bei 4.000 m (mit dem Hochleistungsakku bei 3.000 m). Darüber ist die Luftdichte zu gering, sodass die Propeller nicht mehr den nötigen Auftrieb erzeugen können.

 

  Kameras & Speicher

Die Antigravity A1 hat eine Dual-Lens 360°-Kamera, die aus zwei 180°-Kameras mit Fisheye-Optik besteht. Durch die komplette 360°-Rundumsicht wird kein Gimbal benötigt. Beide Kameras haben einen 1/1,28″-Sensor und eine f/2.2 Blende. Die Aufnahmen werden automatisch aus beiden Kameras zu einem einzigen Foto oder Video zusammengerechnet. Die Kamera deckt einen ISO-Bereich von 100 - 6.400 ab. Die Verschlusszeit liegt bei 1/2 s bis 1/8.000 s.

Die maximale 360°-Foto-Auflösung liegt bei 55 MP (10.496 x 5.248). 
Die maximale 360°-Videoauflösung beträgt 8 K (7.680 x 3.849) bei maximal 30 fps. 

Die Antigravity A1 hat einen internen Speicher von 20 GB und verfügt über einen zusätzlichen microSD-Slot, um den Speicher zu erweitern (aufgrund der großen Datenmengen bei 360°-Videos sehr zu empfehlen). 

 

 

 

  Weitere Features

Die Steuerung der Antigravity A1 erfolgt über einen „Grip Motion Controller“ wie mit einem intuitiven Zeigestab: Du neigst oder bewegst den Controller in die gewünschte Flugrichtung, und die Drohne folgt dieser Bewegung. Die Geschwindigkeit wird über einen Trigger gesteuert.   

Durch das "Head-Tracking" ist die Blickrichtung komplett unabhängig von der Flugrichtung. Das in der Videobrille (Vision-Brille) angezeigte Livebild folgt Deiner Kopfbewegung in Echtzeit. So kannst Du bei 360-Grad-Aufnahmen Motive intuitiv durch die Brille anvisieren, ohne die Drohne selbst manövrieren zu müssen.

Das kleine Fahrwerk wird automatisch im Flug ein- und vor der Landung ausgefahren ("protective landing gear"), damit die untere Linse bei Starts/Landungen nicht beschädigt wird. 

Als Safety-Features verfügt die Antigravity A1 neben der „Return-to-Home“-Funktion über eine Hinderniserkennung („Obstacle Avoidance“) mit Sensoren nach vorne, hinten und unten. Bei erkannten Objekten bremst die A1 automatisch oder umfliegt sie. 

Hinweise zur Nutzung der Antigravity A1 Drohne

Da es sich bei der Antigravity A1 um eine FPV-Drohne handelt, die Du über eine Videobrille steuerst, beachte unbedingt unseren Artikel zum Steuern von FPV-Drohnen

Abstand zu unbeteiligten Personen

Für die Antigravity A1 gilt kein Mindestabstand zu unbeteiligten Personen. Dennoch sollte auf eine extreme Annäherung verzichtet werden, wenn Personen sich dadurch bedrängt fühlen oder gefährdet werden könnten.

Ein Überflug von einzelnen unbeteiligten Personen sollte vermieden werden. Verwendest Du den schwereren Hochleistungsakku, ist ein Überflug verboten (C1-Bedingungen).

Menschenansammlungen (wie z.B. bei einem Konzert, an einem Strand, auf einer Skipiste oder in einer Fußgängerzone) dürfen nicht überflogen werden.

Abstand zu sensiblen Gebieten

Die Drohne darf gemäß der Vorgaben nach EU-Recht für A1 grundsätzlich über Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten betrieben werden.

Bitte beachte jedoch die nationalen Flugverbots- und Geo-Zonen, die in Deutschland zusätzliche Regeln festlegen. So sind Flüge z.B. über Wohngrundstücke oder Industrieanlagen nur mit der Zustimmung der Betroffenen oder auf Grundlage einer behördlichen Genehmigung erlaubt.

Wer eine Befreiung von Geo-Zonen bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde beantragen möchte, benötigt hierfür das Fernpilotenzeugnis A2.

Drohnenführerschein für die Antigravity A1

Ob Du einen Drohnenführerschein für den Betrieb der Antigravity A1 benötigst, hängt vom verwendeten Akku ab:

  • Mit dem Standardakku liegt das Gewicht der Drohne unter 250g, sodass sie als C0-Drohne betrieben werden kann. Dann benötigt der Fernpilot neben dem Studium des technischen Betriebshandbuchs keine zusätzliche gesetzliche Qualifikation. Es ist kein keinen Drohnenführerschein erforderlich.  
  • Verwendest Du den schwereren Hochleistungsakku, liegt das Gewicht über 250g und für den Betrieb wird der kleine Drohnenführerschein A1/A3 benötigt. 

Grundsätzlich empfehlen wir, immer den Kompetenznachweis A1/A3 online beim Luftfahrt-Bundesamt zu absolvieren, weil er wertvolle Grundlagen für einen sicheren und verantwortungsvollen Flugbetrieb vermittelt. 

Wer bei einer Behörde eine Befreiung von Geo-Zonen beantragen möchte, kommt unabhängig vom Gewicht nicht am Fernpilotenzeugnis A2 vorbei, das für solche Genehmigungen als Mindestqualifikation gefordert wird. 

Solltest Du die Antigravity A1 in der speziellen Kategorie betreiben wollen, weil der Rahmen der offene Kategorie zu eng ist (z.B. für Flüge über Menschenansammlungen oder ohne Spotter), dann benötigst Du als Mindestqualifikation den Drohnenführerschein STS.  

Drohnen Praxistraining und Praxisprüfung

Drohnenversicherung für die Antigravity A1

Die Antigravity A1 ist nach dem Luftrecht ein Luftfahrzeug und unterliegt der Versicherungspflicht. Daher muss vor dem Start eine Haftpflichtversicherung für die Drohne abgeschlossen werden. Achte bei der Auswahl eines Versicherungstarifs auf jeden Fall darauf, dass FPV-Flüge und die Nutzung einer Videobrille mitversichert sind. Hier findest Du passende Drohnenversicherung für die Antigravity A1: 

Private Nutzung der Antigravity A1

ab 35,75 €
(Jahresbeitrag inkl. Vers. Steuer)

Private Drohnenversicherungen im Vergleich

Gewerbliche Nutzung der Antigravity A1

ab 124,95 €
(Jahresbeitrag inkl. Vers. Steuer)

Gewerbliche Drohnenversicherungen im Vergleich

Bewertung Drohnenführerschein
Holger Bischoff, Fotograf

Top-Ausbildung von Anfang an

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