Welche gewichtsbezogenen Auflagen sind zu beachten?
  • Drohnen > 0 kg
    Versicherungspflicht: Sobald eine Drohne sich im Luftraum bewegt (also vom Boden abgehoben hat), besteht weiterhin Versicherungspflicht. Die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geforderte Ausnahme für "Spielzeug bis 200 Gramm" wurde nicht umgesetzt.
  • Drohnen > 0,25 kg
    Kennzeichnungspflicht (ab 01.10.2017): Dauerhafte und feuerfeste Beschriftung an sichtbarer Stelle mit Name und Anschrift des Eigentümers.
  • Drohnen > 2 kg
    Drohnen-Führerschein (ab 01.10.2017): Steuerer müssen mindestens 16 Jahre alt sein und auf Verlangen besondere Kenntnisse nachweisen in a) Anwendung und Navigation des Gerätes, in b) einschlägigen luftrechtlichen Grundlagen und in c) der örtlichen Luftraumstruktur. Die Prüfung muss bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle abgelegt werden (auch online möglich). 
  • Drohnen > 5 kg
    Erlaubnispflicht: Flüge setzen eine Aufstiegserlaubnis der zuständigen Landesluftfahrt-Behörde voraus. Bis zu einer Startmasse von 5 kg sind Flüge (egal, ob gewerbliche oder private Nutzung) nicht mehr erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis wird erteilt, wenn der Aufstieg keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs und die öffentliche Sicherheit oder Ordnung darstellt (einschließlich datenschutzrechtlicher Belange). Achtung: Bestehende AE verlieren nicht automatisch ihre Gültigkeit, sodass dort formulierte Auflagen bis zum Ablauf weiterhin einzuhalten sind!
  • Drohnen > 25 kg
    Flugverbot: Flüge mit unbemannten Fluggeräten über 25kg Startmasse sind weiterhin verboten.