05375 - 369 9990 info@kopter-profi.de WhatsApp Seminarlogin

Ausbildung zum Drohnenpilot

Die wichtigsten Fragen zur Drohnenausbildung

Die Nachfrage nach qualifizierten Drohnenpiloten steigt kontinuierlich: in der Industrie, im Handwerk, in der Landwirtschaft, bei Medienproduktionen ebenso wie bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Gleichzeitig sind die rechtlichen Anforderungen an den Betrieb von Drohnen in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden. Eine fundierte Drohnenpilot Ausbildung ist daher keine Kür, sondern die Voraussetzung für jeden professionellen Drohnenbetrieb. In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die Ausbildung zum Drohnenpiloten: kompakt, praxisnah und mit Fokus auf die geltenden EU-Regelungen.

Was versteht man unter einer Drohnenpilot Ausbildung?

Eine Ausbildung zum Drohnenpilot vermittelt alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die erforderlich sind, um unbemannte Luftfahrzeuge (UAS) sicher, verantwortungsvoll und gesetzeskonform zu betreiben. Je nach Einsatzzweck und Drohnenklasse variiert der Umfang der Ausbildung erheblich, umfasst im Kern aber immer die folgenden Themenbereiche: 

  • • Luftrecht und EU-Vorschriften
  • • Luftraumstruktur und Flugbeschränkungen
  • • Technisches Verständnis von Drohnen
  • • Meteorologie (Wetterkunde)
  • • Betriebliche Verfahren und Notfallmanagement
  • • Praktische Flugübungen

Brauche ich zwingend eine Ausbildung als Drohnenpilot?

Die Drohnenführerscheine sind keine einheitliche Ausbildung wie z.B. bei der IHK, mit der man nach erfolgreichem Abschluss alle potenziellen gewerblich Drohnenanwendungen durchführen darf. Welche Qualifikation erforderlich ist, hängt vor allem vom geplanten Einsatz und dem Gewicht der Drohne ab:

  • Freizeitflüge mit Mini-Drohnen <250g erfordern keinen offiziellen Drohnenführerschein
  • Private Flüge mit leichten Drohnen setzen meist nur einen Online-Kompetenznachweis voraus.
  • Gewerbliche Einsätze mit erhöhtem Risiko erfordern häufig weitergehende Drohnenführerscheine.
  • Professionelle Anwendungen (z. B. Inspektionen, Vermessung, BOS-Einsätze) setzen eine strukturierte Drohnenpilot Ausbildung auch mit praktischen Elementen voraus.

Die rechtlichen Mindestanforderung an die Qualifikation von Drohnenpiloten offiziell: Fernpiloten) sind eng mit der europäischen Drohnenregulierung verbunden. Unabhängig von den dort vorgeschriebenen Vorgaben gilt allerdings: Wer Drohnen professionell einsetzen möchte, kommt an einer fundierten Ausbildung nicht vorbei - schon aus Haftungs- und Sicherheitsgründen.

Welche Kategorien gibt es in der EU-Drohnenregulierung?

Die europäische Drohnenregulierung unterscheidet drei Betriebskategorien. Je nach Kategorie sind andere Drohnenführerscheine für die Theorie (offiziell: Kompetenznachweise und Fernpilotenzeugnisse) und für die Praxis erforderlich

1. Offene Kategorie

2. Spezielle Kategorie

3. Zulassungspflichtige Kategorie

  • Für besonders komplexe und risikoreiche Einsätze
  • Vergleichbar mit bemannter Luftfahrt
  • In der Praxis bislang selten

Die meisten professionellen Drohnenpiloten bewegen sich in der offenen oder speziellen Kategorie und benötigen entsprechend die jeweiligen Mindestqualifikationen von Drohnenführerscheinen.

Zum Drohnenführerschein

Wie läuft eine professionelle Drohnenpilot Ausbildung ab?

Eine hochwertige Ausbildung verbindet die genannten formalen Nachweise mit einer praxisnahen Wissensvermittlung, die sich am Alltag der Fernpiloten orientiert. Eine Schulung ist beispielsweise wenig hilfreich, wenn verschiedenste meteorologische Phänomene aus der bemannten Luftfahrt thematisiert werden, die für den Drohnenkontext aber keine Relevanz haben. 

Vor diesem Hintergrund gliedert sich eine strukturierte Ausbildung zum Drohnenpiloten typischerweise in mehrere Kurse oder Module:

1. Theorieausbildung

Vermittlung von vor allem Luftrecht, Technik, Meteorologie und Verfahren inkl. Risikomanagement. 

2. Prüfungsvorbereitung

Zielgerichtetes Training für die offiziellen Prüfungen zum Drohnenführerschein. 

3. Praxistraining

Start- und Landeübungen, einsatzbezogene Flugmanöver, Notfallverfahren. 

4. Weiterführende Spezialisierung

Je nach Branche (z. B. Thermografie, Vermessung, Inspektion) ist es wichtig, das allgemeine Drohnenwissen mit den konkreten Anwendungsfällen der einzelnen Branchen zu kombinieren. 

Zur Ausbildung

Wie lange dauert die Ausbildung zum Drohnenpiloten?

Die Dauer einer Drohnenpilot Ausbildung hängt vom angestrebten Abschlussniveau ab, aber auch vom Vorwissen des Schülers. Eine Anzahl von Mindeststunden, die an Schulungen absolviert sein müssen, existiert nicht. Grundsätzlich empfehlen wir gewerblichen Anwendern eine Ausbildung, die über das gesetzliche Minimum hinausgeht, und sich eher an den speziellen Erfordernissen der geplanten Drohnenflüge orientiert.  

A1/A3 Kompetenznachweis

Um die Online-Prüfung mit 40 Multiple-Choice-Fragen beim Luftfahrt-Bundesamt zu bestehen, liegt die Vorbereitungszeit bei 2-4 Stunden. Erfahrene Piloten mit einem guten Hintergrundwissen können die Schulung inkl. der Online-Prüfung in 30 Minuten durchlaufen. 

A2 Fernpilotenzeugnis

Die Frage nach der Dauer der Ausbildung lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt zusätzlich auch vom Lehrplan der jeweiligen Prüfstelle ab. Für die Ausbildung in unserem Haus empfehlen wir eine Vorbereitungszeit von ca. 3 Tagen über das Online-Tutorial. Erfahrene Piloten mit einer guten Auffassungsgabe werden gut mit einem Tag auskommen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte bis zu 5 Tage für die Wiederholung des Prüfungsstoffs einplanen. 

STS Fernpilotenzeugnis

Das große Fernpilotenzeugnis umfasst nicht nur mehr Fächer als der A2, sondern geht auch inhaltlich deutlich tiefer. Durch die umfangreichere Schulung ergibt sich im Vergleich zum A2 eine längere Vorbereitungszeit. Wir empfehlen für den Kurs ca. einer Woche einzuplanen. 

STS-Praxisausbildung

Das Praxistraining umfasst anders als häufig erwartet nicht nur das praktische Fliegen, sondern auch weitere Verfahren rund ums Fliegen: von der Flugvorbereitung, über die Vorflugkontrolle bis zu Aufgaben nach der Landung. In der Schulung steht das Wissen um Prozeduren im Fokus, inkl. der definierten call-outs für festgelegte Situationen. Auch hier empfehen wird eine Vorbereitungszeit von mindestens einer Woche, bei ungeübten Drohnenpiloten auch mehr.   

Was kostet eine Drohnenpilot Ausbildung?

Die Kosten variieren je nach Qualifikationsniveau und Ausbildungsziel des Fernpiloten: Die Online-Ausbilung und die Prüfung zum Kompetenznachweis A1/A3 sind in Deutschland kostenlos. Das LBA erhebt lediglich für die Ausstellung der Lizenz eine niedrige zweistellige Gebühr.

Im Bereich des Fernpilotenzeugnis A2 liegen die Kosten im mittleren dreistelligen Bereich, für die komplette STS-Ausbildung aus Theorie und Praxis im niedrigen vierstelligen Bereich. Wichtig ist hierbei nicht alleine der Preis, sondern das Gesamtpaket aus z.B. Schulungsinhalten, Prüfungsvorbereitung, Erreichbarkeit bei Rückfragen und Durchführungswegen der Prüfung. Achten Sie daher unbedingt auf aktuelle Bewertungen zu einzelnen Anbietern. 

Auch sollten die Führerschein-Zertifikate im Idealfall von der Behörde ausgestellt worden sein, in deren Zuständigkeitsbereich Sie hauptsächlich agieren werden (also z.B. für Deutschland vom Luftfahrt-Bundesamt). 

Zum Drohnenführerschein

Für wen lohnt sich eine professionelle Drohnenpilot Ausbildung besonders?

Auf der einen Seite gibt es die Drohnenpiloten, die aufgrund ihrer Drohne und dem gewählten Einsatzgebiet zwingend einen Drohnenführerschein benötigen, weil er für diesen Betrieb gesetzlich vorgeschrieben ist. Daneben lohnt sich eine fundierte Ausbildung auch für die folgenden Menschen, selbst wenn die Qualifikation nicht vom Gesetzgeber verlangt wird:

  • Selbstständige und Unternehmer mit Drohneneinsatz
  • Medien- und Filmproduktionen
  • Ingenieur- und Handwerksbetriebe
  • Land- und Forstwirtschaft
  • BOS-nahe Anwendungen
  • Behörden und Kommunen
  • Auch ambitionierte Hobby-Piloten profitieren deutlich von professionellem Know-how

Warum ist Kopter-Profi der richtige Ansprechpartner?

Als spezialisierter Anbieter für alle EU-zertifizierten Drohnenausbildungen und Versicherungslösungen begleitet die Kopter-Profi GmbH Drohnenpiloten von den ersten Schritten bis zum professionellen Betrieb. Der Fokus liegt dabei immer auf

  • Rechtssicherheit nach EU-Vorgaben
  • Praxisnaher Ausbildung
  • Verständlicher Vermittlung komplexer Inhalte
  • Ganzheitlichem Ansatz inkl. Versicherung und Betriebskonzepten

Fazit: Ausbildung zum Drohnenpilot – eine Investition in Sicherheit und Professionalität

Die Drohnenpilot Ausbildung ist der Schlüssel zu einem sicheren, effizienten und rechtlich sauberen Drohnenbetrieb. Wer Drohnen nicht nur fliegen, sondern verantwortungsvoll einsetzen möchte, sollte auf eine strukturierte und praxisorientierte Ausbildung setzen.

Ob Einsteiger oder Profi: Eine gute Ausbildung zahlt sich aus – in Sicherheit, Qualität und langfristigem Erfolg. 

Zur Ausbildung