Eine Ausbildung zum Drohnenpilot vermittelt alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die erforderlich sind, um unbemannte Luftfahrzeuge (UAS) sicher, verantwortungsvoll und gesetzeskonform zu betreiben. Je nach Einsatzzweck und Drohnenklasse variiert der Umfang der Ausbildung erheblich, umfasst im Kern aber immer die folgenden Themenbereiche:
Die Drohnenführerscheine sind keine einheitliche Ausbildung wie z.B. bei der IHK, mit der man nach erfolgreichem Abschluss alle potenziellen gewerblich Drohnenanwendungen durchführen darf. Welche Qualifikation erforderlich ist, hängt vor allem vom geplanten Einsatz und dem Gewicht der Drohne ab:
Die rechtlichen Mindestanforderung an die Qualifikation von Drohnenpiloten offiziell: Fernpiloten) sind eng mit der europäischen Drohnenregulierung verbunden. Unabhängig von den dort vorgeschriebenen Vorgaben gilt allerdings: Wer Drohnen professionell einsetzen möchte, kommt an einer fundierten Ausbildung nicht vorbei - schon aus Haftungs- und Sicherheitsgründen.
Die europäische Drohnenregulierung unterscheidet drei Betriebskategorien. Je nach Kategorie sind andere Drohnenführerscheine für die Theorie (offiziell: Kompetenznachweise und Fernpilotenzeugnisse) und für die Praxis erforderlich
Die meisten professionellen Drohnenpiloten bewegen sich in der offenen oder speziellen Kategorie und benötigen entsprechend die jeweiligen Mindestqualifikationen von Drohnenführerscheinen.
Eine hochwertige Ausbildung verbindet die genannten formalen Nachweise mit einer praxisnahen Wissensvermittlung, die sich am Alltag der Fernpiloten orientiert. Eine Schulung ist beispielsweise wenig hilfreich, wenn verschiedenste meteorologische Phänomene aus der bemannten Luftfahrt thematisiert werden, die für den Drohnenkontext aber keine Relevanz haben.
Vor diesem Hintergrund gliedert sich eine strukturierte Ausbildung zum Drohnenpiloten typischerweise in mehrere Kurse oder Module:
Vermittlung von vor allem Luftrecht, Technik, Meteorologie und Verfahren inkl. Risikomanagement.
Zielgerichtetes Training für die offiziellen Prüfungen zum Drohnenführerschein.
Start- und Landeübungen, einsatzbezogene Flugmanöver, Notfallverfahren.
Je nach Branche (z. B. Thermografie, Vermessung, Inspektion) ist es wichtig, das allgemeine Drohnenwissen mit den konkreten Anwendungsfällen der einzelnen Branchen zu kombinieren.
Die Dauer einer Drohnenpilot Ausbildung hängt vom angestrebten Abschlussniveau ab, aber auch vom Vorwissen des Schülers. Eine Anzahl von Mindeststunden, die an Schulungen absolviert sein müssen, existiert nicht. Grundsätzlich empfehlen wir gewerblichen Anwendern eine Ausbildung, die über das gesetzliche Minimum hinausgeht, und sich eher an den speziellen Erfordernissen der geplanten Drohnenflüge orientiert.
Um die Online-Prüfung mit 40 Multiple-Choice-Fragen beim Luftfahrt-Bundesamt zu bestehen, liegt die Vorbereitungszeit bei 2-4 Stunden. Erfahrene Piloten mit einem guten Hintergrundwissen können die Schulung inkl. der Online-Prüfung in 30 Minuten durchlaufen.
Die Frage nach der Dauer der Ausbildung lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt zusätzlich auch vom Lehrplan der jeweiligen Prüfstelle ab. Für die Ausbildung in unserem Haus empfehlen wir eine Vorbereitungszeit von ca. 3 Tagen über das Online-Tutorial. Erfahrene Piloten mit einer guten Auffassungsgabe werden gut mit einem Tag auskommen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte bis zu 5 Tage für die Wiederholung des Prüfungsstoffs einplanen.
Das große Fernpilotenzeugnis umfasst nicht nur mehr Fächer als der A2, sondern geht auch inhaltlich deutlich tiefer. Durch die umfangreichere Schulung ergibt sich im Vergleich zum A2 eine längere Vorbereitungszeit. Wir empfehlen für den Kurs ca. einer Woche einzuplanen.
Das Praxistraining umfasst anders als häufig erwartet nicht nur das praktische Fliegen, sondern auch weitere Verfahren rund ums Fliegen: von der Flugvorbereitung, über die Vorflugkontrolle bis zu Aufgaben nach der Landung. In der Schulung steht das Wissen um Prozeduren im Fokus, inkl. der definierten call-outs für festgelegte Situationen. Auch hier empfehen wird eine Vorbereitungszeit von mindestens einer Woche, bei ungeübten Drohnenpiloten auch mehr.
Die Kosten variieren je nach Qualifikationsniveau und Ausbildungsziel des Fernpiloten: Die Online-Ausbilung und die Prüfung zum Kompetenznachweis A1/A3 sind in Deutschland kostenlos. Das LBA erhebt lediglich für die Ausstellung der Lizenz eine niedrige zweistellige Gebühr.
Im Bereich des Fernpilotenzeugnis A2 liegen die Kosten im mittleren dreistelligen Bereich, für die komplette STS-Ausbildung aus Theorie und Praxis im niedrigen vierstelligen Bereich. Wichtig ist hierbei nicht alleine der Preis, sondern das Gesamtpaket aus z.B. Schulungsinhalten, Prüfungsvorbereitung, Erreichbarkeit bei Rückfragen und Durchführungswegen der Prüfung. Achten Sie daher unbedingt auf aktuelle Bewertungen zu einzelnen Anbietern.
Auch sollten die Führerschein-Zertifikate im Idealfall von der Behörde ausgestellt worden sein, in deren Zuständigkeitsbereich Sie hauptsächlich agieren werden (also z.B. für Deutschland vom Luftfahrt-Bundesamt).
Auf der einen Seite gibt es die Drohnenpiloten, die aufgrund ihrer Drohne und dem gewählten Einsatzgebiet zwingend einen Drohnenführerschein benötigen, weil er für diesen Betrieb gesetzlich vorgeschrieben ist. Daneben lohnt sich eine fundierte Ausbildung auch für die folgenden Menschen, selbst wenn die Qualifikation nicht vom Gesetzgeber verlangt wird:
Als spezialisierter Anbieter für alle EU-zertifizierten Drohnenausbildungen und Versicherungslösungen begleitet die Kopter-Profi GmbH Drohnenpiloten von den ersten Schritten bis zum professionellen Betrieb. Der Fokus liegt dabei immer auf
Die Drohnenpilot Ausbildung ist der Schlüssel zu einem sicheren, effizienten und rechtlich sauberen Drohnenbetrieb. Wer Drohnen nicht nur fliegen, sondern verantwortungsvoll einsetzen möchte, sollte auf eine strukturierte und praxisorientierte Ausbildung setzen.
Ob Einsteiger oder Profi: Eine gute Ausbildung zahlt sich aus – in Sicherheit, Qualität und langfristigem Erfolg.