Wenn die Drohne mit einem Flugzeug kollidiert

Mit 383 Stundenkilometer kollidierte eine Drohne vom Typ DJI Phantom 2 mit der Tragfläche einer Monney M20 (Leichtflugzeug). Dabei entstand ein Loch in der Tragfläche,
und es enstand ein Schaden an den Tragelementen und einer Rohrleitung.

Die Wissenschaftler der University of Dayton Research Institute im US-Bundestaat Ohio erklärten, dass auch eine realer Zusammenstoß
dieser Art von einer Drohne mit einem Flugzeug kaum zu einer Flugzeugkatastrophe führen würde.

Die Schäden könnten allerdings schwerwiegender sein, wenn die Geschwindigkeit höher wäre und beispielsweise die Cockpit-Scheibe oder ein Motor getroffen werden würde.

Drohne liefert Medikamente in Afrika

DHL (Logistikdienstleister), die GIZ (Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) haben im Auftrag des BMZ (Bundesentwicklungsministeriums)
gemeinsam mit dem Drohnenhersteller Wingcopter Medikamente mit der Drohne überbracht.
Über einen Zeitraum von sechs Monaten hat der DHL Paketkopter 4.0 in dem Pilotprojekt rund 2.200 km in insgesamt 2.000 Flugminuten abgeflogen.
Dabei legte er in nur 40 Minuten eine Strecke von 60 km zurückgelegt.
Ziel war es Medikamente auf eine Insel im Viktoriasee  (Afrika) zu bringen. Wenn man sonst für die 240 km über Land 6 Stunden brauchte, schaffte das die Drohne schnell und effizient.
Mit der Drohne erreicht man auch bei schlecht ausgebauter Infrastruktur und unwegsamen Gelände sein Ziel unproblematisch und schnell.
Ein weiteres Potenzial wäre auch, durch den Einsatz von Drohnen, zum Beispiel die Ausbreitung von Ebola frühzeitig zu bekämpfen.