Vorsicht Kuh entlaufen

Im Landkreis Landshut ist eine braune Kuh entlaufen.
Um das Fleckvieh wieder zu finden, kam auch eine Drohne zum Einsatz.
Ob und wann die Kuh wieder im Stall ist, ist zur Zeit noch unbekannt. Von der Drohne wissen wir, dass sie wieder sicher in den Stall zurückgekehrt ist.

Neue Apple Drohne Skydio R1 mit Apple-Watch steuerbar

Die selbstfliegende Drohnen kostet rund 2.000 US-Dollar und heißt Skydio R1.
Hier muß der Nutzer seine Drohne nicht mehr selbst steuern, sondern die Drohne kontrolliert ihre Flugmanöver mittels Sensoren selbst.
Zwar kann der Nutzer nicht live sehen was die Drohne filmt, aber er kann über seine Apple-Watch verschiedene Flugmodi umstellen und Personen verfolgen.
Das soll auch der Sinn oder der Vorteil dieser Drohne sein.

Afrika: Ideales Testgebiet für Drohnen

Aufgrund lockerer Luftfahrtbestimmungen entwickelt sich in Afrika ein neues Wirtschaftswachstum mit neuer Technologie durch Drohnen.
Ohne große Reglementierung oder Sondergenehmigungen entwickelt sich die Drohnentechnologie in den Bereichen: Landwirtschaft, Tierschutz, Gesundheit, Tourismus, Sicherheit und Klima.
So entwickelt die marokkanische Firma Atlan Space Drohnen, die z.B. Ölverschmutzungen oder illegale Fischerei erkennen und melden.
Das Air-Shepherd-Programm (The Lindbergh Foundation) schickt ihre Drohnen mit Infrarot-Kameras bei Nacht zum Schutz vor Wilderern auf die Jagd.
Massive Dynamics hat Drohnen gebaut, die Samen von Akazienbäumen gezielt in Gegenden abwerfen, in denen Wüstenbildung droht.
In Malawi liefern Drohnen Blutproben aus abgelegenden Gegenden in ein Labor, um damit gezielter und schneller auf die HIV-Infektionen reagieren zu können.

Bestäubung der Zukunft per Drohne?

Forscher der Technischen Universität Delft (Niederlande) arbeiten an einer Drohne, die künftig die Bestäubung von Nutzpflanzen übernehmen könnten.
Die Drohne ist mit einem mechanischen Flügelpaar ausgestattet. Die Schlagzahl der Flügel (17 Schläge pro Sekunde) orientiert sich an der Aerodynamik der Fruchtfliege.
Für die eigentliche Bestäubung, kann der Kopter bis zu fünf Minuten über der Blüte schweben.
Durch Bewegungssensoren sollen Zusammenstöße vermieden werden und die Drohne kann sich selbstständig von Blüte zu Blüte navigieren.
Die Kopter-Bienen erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde und die Batterien sollen länger durchhalten, als bei marktüblichen Drohnen.
Bis zu 5 Kilometer Distanz kann die Kopter-Biene zurücklegen, bevor es wieder an die Ladestation muss.
Die Drohne ist zur Zeit vor allem für den Einsatz in Gewächshäusern vorgesehen. Im Freien muss für die Haftpflicht noch geklärt werden, wie Flüge außerhalb der Sichtweite im Schwarm zu versichern sind.