Skoda in Tschechien testet Drohnen

Im Stammwerk der Skodaproduktion entwicken Skoda und Robdrone Industries autonome Drohnen, die Inventurprozesse optimieren oder die Logistik unterstützen sollen.
Das Model "Kingfisher von Robodrone" fliegt mit seinen sechs Rotoren rund 20 km/h und kann bis zu 5 kg Nutzlast tragen.
In der ersten Projektphase überwacht die Drohne im Außenbereich Behälter.
Dazu hat Skoda 200.000 € investiert, damit die Drohne mit Ihren LIDAR (Light Detection and Ranging) Sensoren eine 3 D Karte erstellt und navigiert. (GPS ist zu ungenau)
In der zweiten Phase soll die Drohne dann auch autonom zur Ladestation fliegen und sich mit Strom und den neusten Wetterdaten versorgen.

Forscher der Stanford University experimentieren in Sachen Rettungsrobotik

Derzeit gibt es noch keine Drohnen oder auch Flugroboter, die in der Lage sind Gegenstände zu bewegen oder andere Dinge in der Umgebung zu manipulieren.
Dazu entwickeln die Wissenschaftler der Standord University zur Zeit eine kleine 100 gr leichte Minidrohne,
die in der Lage ist nach der Landung fest mit dem Boden fixiert das 40-fache (!!!) ihres Eigengewichts bewegen zu können.
Dabei sind die Füße der Drohnen, die sich festen Halt auf dem Untergrund verschaffen sollen ein Schwerpunkt.
Die Winden, die zwischen 20 Newton bis 40 Newton Kraft auf fremde Objekte ausüben sollen sind ein weiterer Schwerpunkt.
Zusätzlich entwickeln die Forscher das autonome Fliegen weiter, um z.B. in eingestürzten Gebäuden nach verschütteten Personen sicherer suchen zu können.

Neue Rettungs- und Suchdrohne - Mavic 2 Enterprise

Die neu in den Handel kommende Mavic 2 Enterprise ist als Such- und Rettungsdrohne mit Suchscheinwerfer, Lautsprecher und Heizung (für den Akku bei kalter Jahreszeit) ausgestattet. Auch als Inspektions-Drohne kann die modulare Version der Mavic 2 Zoom eingesetzt werden. Voraussichtlicher Kaufpreis ist 1.999 $ Dollar.

Der Kopter soll einen 2400-Lumen starken Scheinwerfer besitzen und mit einem 100-Dezibel Lautsprecher und einem Blitzlicht verkauft werden.

Über den Lautsprecher können bei der Suche bis zu 10 benutzerdefinierte Aufnahmen abgespielt werden. Der Strotoskop- Blitz soll noch aus 5 km Entfernung zu sehen sein.

Ein weiterer Unterschied zur Mavic 2 Zoom ist der 24 GByte Speicher, sowie der Passwortschutz, der über Fernbedienung  eingegeben werden muss. Sonst fliegt die Drohne nicht.

Die Flugzeit ist mit 31 Minuten angegeben. Damit braucht der Nutzer beispielsweise für BOS-Einsätze nur eine einfache gewerbliche Lufthaftpflichtversicherung und evtl. nicht mal einen Drohnenführerschein.

Drohne hilft bei Inventur


Vollautomatisch fliegt die Drohne durch das Hochregallager und scannt in 15 Minuten das, wofür sonst 2 Arbeiter 2 Stunden benötigen.

Dabei erkennt die Drohne, ob es Schäden an der Verpackung gibt, die Temperatur passt oder fotografiert die Labels oder Barcodes.
Seit 2007 baut das Kasseler Unternehmen Startup Doks Inventurdrohnen für Unternehmen.

Kleinere Hindernisse bzw. Schwierigkeiten gilt es noch zu optimieren, auch bezüglich der Versicherung. So stellt die immer noch geringe Akkulaufzeit der Drohnen ein Hindernis dar.
Auch entscheiden sich einige Unternehmen aufgrund der herrschenden Datenschutzverordnung (DSGVO) gegen den Einsatz der Drohne, weil ja auf den Fotos auch Mitarbeiter zu sehen sein könnten.
Aber auch hier geht die Entwicklung weiter. Behörden und Unternehmen befinden sich im Dialog, um das Thema Persönlichkeitsrechte,
Überwachung der Mitarbeiter oder Transportdrohnen im Innenbereich (Unfallschutz) miteinander zu klären, sowie zukunftfähig und praktisch einsetzbar zu machen.