Intelligente Drohne soll Rettungseinsätze autonom unterstützen


An der Uni Zürich und der ETH Lausanne wird an einer Drohne entwickelt, die während eines Fluges vom X-Copter zum H-Copter oder T-Copter werden kann.
Abgeschaut am Beispiel der Natur (Vögel legen die Flügel an, um durch schmale Stellen zu fliegen) haben die Forscher die Rettungsdrohne entwickelt.
Diese kann dann z. B. bei einem Brand oder in Höhlen nach Verschütteten suchen und dabei für den Menschen gefahrlos durch Spalten oder Löcher fliegen.
Ziel soll es sein der Drohne den Befehl zu geben: Das Objekt betreten, den Raum inspizieren und selbstständig autonom den Auftrag auszuführen.

Kanada: Das Ureinwohner-Volks der Moose Cree wird mit Drohnen versorgt.

Auf einer Insel nördlich von Ontario lebt auf einer abgelegenen Insel das Ureinwohner Volk der Moose Cree.
Diese haben das Unternehmen Drone Delivery Canada (DDC) beauftragt Dinge des täglichen Bedarfs (Medikamente, Nahrung, Post und Kleidung) auf die Insel Moose Factory Island zu bringen.
Die Kosten belaufen sich auf ca. 1,6 Millionen Euro werden aber teilweise von der kanadischen Regierung übernommen.
Die Sparrow Drohne hat eine Nutzlast von max. 5 Kilogramm und darf auch außerhalb der Sichtweise betrieben werden.

Hummingbird liefert Pakete in Finnland

Das US-Unternehmen Wing (aus Google X Labs hervorgegangen) testet in Tampere (Finnland) eine neue Lieferdrohne.
Diese Drohne ist eine Mischung aus Flugzeug und Multicopter, die bis zu 125 km/h schnell sein soll.
Eine wichtige Erkenntnis wird sicher der Test bei kalten Temperaturen sein.
Aus Sicherheitsgründen soll die Drohne nicht beim Empfänger landen, sondern die Ware an einem Seil herablassen.
Weitere Tests sollen später in Helsinki stattfinden.

Vögel stellen eine größere Gefahr für die Luftfahrt dar als Drohnen

Jetzt ist es wissenschaftliche erwiesen:

Statistisch kommt es nur einmal in 187 Millionen Jahren Flugzeit zu einem tödlichen Unfall mit einer Drohne im Luftverkehr.
Die FAA (US-Flugaufsichtsbehörde) hat die letzten 25 Jahre ausgewertet. Demnach geht von Vögeln eine weitaus höhere Gefahr aus.
In den letzten 25 Jahren kam es zu 160000 Kollisionen mit Tieren, die dabei auch noch zahlenmäßig den Drohnen weit voraus sind.

Vielleicht sollte man mal mehr das Tierreich reglementieren bzw. an eine Pflichtversicherung für Vögel denken ;-)

Projekt Personensuche beim Roten Kreuz Kassel-Wolfhagen

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera an einer Drohne unterstützt das Team des Roten Kreuzes die Polizei bei der Suche von Personen.
Selbst bei leichtem Regen oder bis minus 10 °C Außentemperatur soll die Drohne einsatzbereit sein.
Nach dem Alarm soll das Team in nur 30 Minuten einsatzbereit sein. Geflogen wird immer im zweier Team Pilot und Sichter.
Bis zu 80 km/h schnell und 35 Minuten lang (mit Reserveakkus bis zu 90 Minuten) kann die Drohne die Gegend absuchen.
Durch den sogenannten Isothermenmodus kann sich der Sichter wärmere Temperaturen (gelb dargestellt) per Fingertipp auf den Bildschirm in Temperaturen darstellen lassen.
Damit kann er z.b. feststellen, ob die Person stark unterkühlt ist.