Drohne hilft bei Inventur


Vollautomatisch fliegt die Drohne durch das Hochregallager und scannt in 15 Minuten das, wofür sonst 2 Arbeiter 2 Stunden benötigen.

Dabei erkennt die Drohne, ob es Schäden an der Verpackung gibt, die Temperatur passt oder fotografiert die Labels oder Barcodes.
Seit 2007 baut das Kasseler Unternehmen Startup Doks Inventurdrohnen für Unternehmen.

Kleinere Hindernisse bzw. Schwierigkeiten gilt es noch zu optimieren, auch bezüglich der Versicherung. So stellt die immer noch geringe Akkulaufzeit der Drohnen ein Hindernis dar.
Auch entscheiden sich einige Unternehmen aufgrund der herrschenden Datenschutzverordnung (DSGVO) gegen den Einsatz der Drohne, weil ja auf den Fotos auch Mitarbeiter zu sehen sein könnten.
Aber auch hier geht die Entwicklung weiter. Behörden und Unternehmen befinden sich im Dialog, um das Thema Persönlichkeitsrechte,
Überwachung der Mitarbeiter oder Transportdrohnen im Innenbereich (Unfallschutz) miteinander zu klären, sowie zukunftfähig und praktisch einsetzbar zu machen.

 

Drohne als "Vermessungsingenieur" einer Talsperre

Lehnmühle (Sachsen) Trockenheit als seltene Gelegenheit genutzt.

Weil die Talsperre so leer ist, ist die Gelegenheit so günstig ein digitales Geländemodel zu erstellen.
Mit Hilfe der Drohne, einer Software und ca. 6000 Foto´s  ist das Model am Ende bis auf wenige Zentimeter genau.
Versicherungen prüfen, dass Drohnen-Modell auf die Vermessung weiterer Objekte auszudehnen.

Anklage: Schweizer 29 jähriger Tourist läßt Drohne am Times Square fliegen

In seinen Ferien wollte der Schweizer Tourist in New York seine Ferien in den USA filmisch festhalten.
Dafür ließ er seine Drohne am Times Square fliegen. Das dort Flugverbot herrscht wußte er nicht, oder ließ es außer acht.
Dabei verlor er die Kontrolle über seine Drohne, sodaß diese im 21. Stockwerk ein Fenster zerstörte und im Innern des Gebäudes liegen blieb.

Als sich der Schweizer am darauf folgenden Tag beim Hochhaus-Management nach seiner Drohne erkundigte, ließ man Ihn kurzer Hand verhaften.

Das in diesem Fall die Haftpflichtversicherung nicht zahlen wird, ist hierbei wohl eher das kleinere Übel.

Drohneneinsatz bei Vermisstensuche

Bad Bevensen. Es ist fünf Grad Celsius kalt, und ein 70-jähriger Mann wird seit dem Nachmittag in seiner Klinik vermisst.
Um 22 Uhr wird in Abstimmung mit der Polizei das erste Suchgebiet festgelegt. Während einige Helfer der örtliche Klinik nach dem Vermissten suchen,
fahren andere das Gebiet um den Kurpark ab.

Zeitgleich startet die Drohne des DRK, um mit der Wärmebildkamera den angrenzenden Park großflächig abzusuchen.
Dann Entwarnung um 23:20 Uhr meldet eine aufmerksame Bürgerin den auffälligen Mann. Er ist wohlauf!