Service-Telefon

Haben Sie Fragen an uns?
Kontakt-Formular

05375 / 369 999 0

Bewertungen

Erfahrungen & Bewertungen zu Kopter-Profi.de

Flüge außerhalb der Sichtweite des Steuerers sind verboten. Dies bedeutet, dass der Steuerer ohne besondere technische oder optische Hilfsmittel (eine Brille ist zugelassen) die Fluglage des Kopters eindeutig erkennen muss.

Flüge in einer Höhe von mehr als 100 Metern über Grund sind ebenfalls verboten, sofern Sie nicht auf gesondert ausgewiesenen Modellflugplätzen erfolgen.

Flüge mit Videobrille (FPV) sind bis zu einer Höhe von 30 Metern über Grund erlaubt, wenn

  • der Kopter max. 250 Gramm wiegt oder
  • eine andere Person ("Spotter") das Gerät in seiner Sichtweite hat und den Steuerer direkt auf Gefahren hinweisen kann.

Zu Menschenansammlungen ist ein Sicherheitsabstand von 100 Metern einzuhalten (horizontal und vertikal). Ab 12 Personen kann von einer solchen Ansammlung ausgegangen werden. Wenn möglich sollten Flüge über Menschen komplett vermieden werden.

Der gleiche Mindestabstand gilt für Unglücksorte, Katastrophengebiete und andere Einsatzorte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Über Wohngrundstücken (nicht kompletten Wohngebieten!) sind Drohnenflüge verboten. Dies gilt nicht, wenn der in seinen Rechten betroffene Eigentümer oder ein sonstiger Nutzungsberechtigter eines Wohngrundstücks (z.B. Mieter) dem Überflug ausdrücklich zugestimmt hat.

Zu Autobahnen, Bundesstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen ist ein Sicherheitsabstand von 100 Metern einzuhalten (horizontal und vertikal). Dies gilt nicht, wenn die zuständige Stelle dem Betrieb ausdrücklich zugestimmt hat.

Zur Begrenzung von Industrieanlagen (inkl. solchen der Energieerzeugung und Energieverteilung) ist ein Sicherheitsabstand von 100 Metern einzuhalten (horizontal und vertikal). Dies gilt nicht, wenn die ausdrückliche Erlaubnis des betroffenen Betreibers der Anlage(n) vorliegt.

Über Naturschutzgebieten (§ 23 Abs. 1 BNatSchG), Nationalparks (§ 24 BNatSchG) und Vogelschutzgebieten (§ 7 Abs. 1 Nr. 7 BNatSchG) besteht ein Flugverbot. Landesrechtliche Vorschriften und Schutzgebietsverordnungen können abweichende Bestimmungen vorsehen.

Vor jedem Flug sollte auf jeden Fall bei der zuständigen Behörde angefragt werden. Das Bundesamt für Naturschutz bietet eine gute Übersichtskarte.

Im Abstand von 1,5 km um die äußere Begrenzung von Flughäfen und Heliports gilt ohne Freigabe durch den zuständigen Tower bzw. die Deutsche Flugsicherung DFS ein totales Flugverbot für Kopter. Der in der App angezeigte Radius entspricht nicht dem exakten 1,5 km Abstand zur Außenbegrenzung eines Flughafens, sondern wird in Abhängigkeit von der Länge der Landebahn(en) berechnet. Im Zweifel sollte der exakte Abstand zum Flughafenzaun z.B. über Google Maps ermittelt werden.

Zusätzlich umgibt große Flughäfen eine sogenannte Kontrollzone (CTR), in der der kontrollierte Luftraum bis zum Boden reicht. Außerhalb des 1,5 km Abstandes dürfen Kopter nach Freigabe durch die örtliche Flugsicherung in diesen Zonen max. 50 Meter über Grund fliegen.

Bei den folgenden großen internationalen Verkehrsflughäfen ist für eine Flughöhe bis 30 Meter über Grund (mit Aufstiegserlaubnis bis 50 Meter) die Flugverkehrskontrollfreigabe automatisch ereilt: Berlin/Schönefeld, Berlin/Tegel, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart.

Größere Flughöhen müssen vom zuständigen Tower bzw. der Deutschen Flugsicherung DFS freigegeben werden.

Bei Flügen in Kontrollzonen sind zusätzlich die folgenden Punkte zu beachten:

  1. der Luftraum ist während des Fluges bezüglich anderer Luftverkehrseilnehmer zu beobachten
  2. bemanntem Flugverkehr ist sofort auszuweichen (insbesondere durch die Verringerung der Flughöhe oder Landung)
  3. außer Kontrolle geratene Kopter sind unverzüglich dem Tower (Link auf Menüpunkt Tower) zu melden.

Kleinere Flughäfen, für die keine eigene Kontrollzone eingerichtet ist, können von einer Radio Mandatory Zone (RMZ) umgeben sein. Vor dem Einflug in eine RMZ muss ein Funksprechverkehr mit dem Tower des Flugplatzes hergestellt werden. Vor dem Kopter-Flug in dieser Zone ist daher auf jeden Fall der zuständige Tower (Link auf Menüpunkt Tower) zu kontaktieren.

Zu Krankenhäusern ist unabhängig von einem Heli-Port ein Sicherheitsabstand von 100 Metern einzuhalten (horizontal und vertikal).

Zu Grundstücken von u.a. Liegenschaften von Polizei oder anderen Sicherheitsbehörden, Justizvollzugsanstalten, militärischen Anlagen und mobilen Truppen der Bundeswehr, Verfassungsorganen, oberen und obersten Landes- und Bundesbehörden, diplomatischen Vertretungen oder internationalen Organisationen im Sinne des Völkerrechts ist ein Sicherheitsabstand von 100 Metern einzuhalten (horizontal und vertikal). Dies gilt nicht, wenn die betroffene Stelle dem Betrieb des Kopters ausdrücklich zugestimmt hat.  

Weitere Angaben können Sie direkt in §21b LuftVO nachlesen.

Der Transport von gefährlichen Stoffen (z.B. explosive oder radioaktive Stoffe) durch Kopter ist genauso verboten wie der Transport von Gegenständen, Flüssigkeiten oder gasförmigen Substanzen, die geeignet sind, Panik, Furcht oder Schrecken bei Menschen hervorzurufen.

Bitte beachten Sie, dass die vorherigen Ausführungen lediglich eine Zusammenfassung der in §21b LuftVO genannten Betriebsverbote für Drohnen darstellen. Das Bundesland Bremen hat inzwischen eine Allgemeinverfügung zur Befreiung von den Betriebsverboten dieses Paragraphen erlassen, die als Vorlage für die Beantragung in anderen Bundesländern dienen kann.

Nicht überall ist der Luftraum unkontrolliert und damit ohne Freigabe durch die Flugsicherung zu nutzen. Bitte beachten Sie Beschränkungen des Luftraums (z.B. über unsere App). Aktuelle Luftrauminformationen veröffentlicht die Deutsche Flugsicherung DFS in sogenannten NOTAMs (Notice(s) to Airmen).

Die maximale Flughöhe beträgt 100 Meter über Grund. Flüge außerhalb der Sichtweite und ohne gültigen Versicherungsschutz zur Haftung bei Drittschäden sind gesetzlich verboten. Bei jedem Flugist der Eigentümer des Startgrundstücks vorab um Erlaubnis zu fragen.

Kopter-Profi App

Drohnen App DJI

Buch-Tipp

Kopter Buch Literatur Dr. Drohne

Ratgeber über rechtliche
u. technische Grundlagen
mit prakt. Flugübungen


Details