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Erfahrungen & Bewertungen zu Kopter-Profi.de

Unabhängig von der Nutzung des Kopters zu Freizeitzwecken (als Flugmodell) oder darüber hinaus (als UAV) sind die folgenden elf gesetzlichen und behördlichen Vorgaben für den Betrieb einzuhalten:

  1. Flug in Sichtweite des Steuerers (ohne Unterstützung durch Kameras, Ferngläser oder ähnliche technische Hilfsmittel)
  2. Flug nicht über Menschen oder Tieren
  3. Flug mit Sicherheitsabstand zu den in §21b LuftVO genannten Grundstücken und Einrichtungen
  4. Starts nur mit Zustimmung des Grundstückseigentümers
  5. Flug unter Beachtung lokaler Beschränkungen des Luftraums und besonderer NoFly-Zones
  6. Flug innerhalb der Vorgaben des Herstellers
  7. Flug unter Beachtung des Datenschutzes
  8. Flug mit gültiger Kopter-Haftpflicht
  9. Automatisierter Flug nur mit jederzeitiger Möglichkeit zur manuellen Flugsteuerung
  10. Bemannten Luftfahrzeugen ist stets auszuweichen
  11. Flug nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderer Drogen

Bei einer Nutzung von Koptern mit einem Startgewicht von >5 kg ist zusätzlich eine Aufstiegserlaubnis erforderlich, wobei die dortigen Nebenbestimmungen einzuhalten sind. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise in den FAQs unter Wo darf ich nicht oder nur unter besonderen Auflagen fliegen?

 

  • Drohnen > 0 kg
    Versicherungspflicht: Sobald eine Drohne sich im Luftraum bewegt (also vom Boden abgehoben hat), besteht weiterhin Versicherungspflicht. Die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geforderte Ausnahme für "Spielzeug bis 200 Gramm" wurde nicht umgesetzt.
  • Drohnen > 0,25 kg
    Kennzeichnungspflicht (ab 01.10.2017): Dauerhafte und feuerfeste Beschriftung an sichtbarer Stelle mit Name und Anschrift des Eigentümers.
  • Drohnen > 2 kg
    Drohnen-Führerschein (ab 01.10.2017): Steuerer müssen mindestens 16 Jahre alt sein und auf Verlangen besondere Kenntnisse nachweisen in a) Anwendung und Navigation des Gerätes, in b) einschlägigen luftrechtlichen Grundlagen und in c) der örtlichen Luftraumstruktur. Die Prüfung muss bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle abgelegt werden (auch online möglich). 
  • Drohnen > 5 kg
    Erlaubnispflicht: Flüge setzen eine Aufstiegserlaubnis der zuständigen Landesluftfahrt-Behörde voraus. Bis zu einer Startmasse von 5 kg sind Flüge (egal, ob gewerbliche oder private Nutzung) nicht mehr erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis wird erteilt, wenn der Aufstieg keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs und die öffentliche Sicherheit oder Ordnung darstellt (einschließlich datenschutzrechtlicher Belange). Achtung: Bestehende AE verlieren nicht automatisch ihre Gültigkeit, sodass dort formulierte Auflagen bis zum Ablauf weiterhin einzuhalten sind!
  • Drohnen > 25 kg
    Flugverbot: Flüge mit unbemannten Fluggeräten über 25kg Startmasse sind weiterhin verboten.

Rein private Kopter-Flüge liegen bei einer Nutzung zu Sport- oder Freizeitzwecken vor. Jede Nutzung, die hierüber hinausgeht, fällt versicherungstechnisch in den "Gewerbe"-Tarif.

Neben eindeutig gewerblichen Einsätzen mit Gewinnerzielungsabsicht erfordern daher auch u.a. die folgenden unentgeltlichen Nutzungen eines Kopters einen "gewerblichen" Versicherungstarif:

  • Luftaufnahmen für Vereine oder Verbände
  • Einsätze für die Feuerwehr oder Polizei
  • Einsätze für Schulen, Universitäten oder Kirchen
  • Einsätze für die Forschung und Entwicklung
  • Veröffentlichung von Luftaufnahmen im gewerblichen Kontext

Diese Frage pauschal zu beantworten ist schwierig. Die Antwort hängt von den Vorgaben des Herstellers ab, insbesondere bezüglich der Betriebsempfehlungen zu Temperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlag.

Sollte diesbezüglich nichts in Ihrer Kopter-Anleitung vermerkt sein, sollten Sie aufgrund der sensiblen Mikroelektronik auf keinen Fall bei Niederschlag (Regen, Schnee, …) und zu höher Luftfeuchtigkeit (z.B. im Nebel) fliegen.

Die Windgeschwindigkeit sollte nicht mehr als 50% der Maximalgeschwindigkeit Ihres Kopters betragen. Für Kopter der Klasse DJI Phantom 3 oder 4 können 28km/h als Richtwert für die maximale Windgeschwindigkeit dienen.

Das zulässige Temperaturfenster liegt für die meisten Kopter zwischen 0 °C und 40 °C.

Es gibt mehrere Faktoren, die die Qualität des Signals beeinflussen können:

  • Fehlender Sichtkontakt zu einer ausreichenden Anzahl von Satelliten (z.B. in einem engen Tal oder in Häuserschluchten)
  • Dämpfung des Satellitensignals durch z.B. Bäume oder Wolken
  • Auswirkungen von Sonnenstürmen

Gewaltige Eruptionen auf der Sonnenoberfläche verursachen sogenannte Sonnenstürme, die die Qualität von Satellitensignalen massiv beeinträchtigen können. Die Stärke dieser solaren Teilchenstrahlung bzw. der Störung des Erdmagnetfeldes wird u.a. im KP-Index abgebildet. Bei einem geomagnetischen Sturm ab einem KP-Wert von 3 können spürbare Beeinflussungen der GPS bzw. GLONASS Genauigkeit in Verbindung mit einem Magnetkompass auftreten, sodass der Kopter z.B. spontane Positionsänderungen durchführt. Ab einem KP-Wert von 4 sollten Sie nur im manuellen Modus ohne Unterstützung von Kompass und Satellitensystemen fliegen.

Nach einer Durchführungsverordnung der EU (SERA 923/2012 Punkt 3215) benötigen alle Luftfahrzeuge (und damit auch Kopter) nachts spezielle Zusammenstoß-Warnlichter und Positionslichter. Es dürfen keine anderen Lichter geführt werden, die mit den zuvor genannten Lichtern verwechselt werden können. Farbe, Position und Mindestleuchtstärke der erforderlichen Beleuchtung regelt Anlage 1 zu den § 17 und 19 Abs. 7 LuftVO. Zudem erfordert eine Kopter-Nutzung nach Sonnenuntergang (wenn sie über den Freizeitzweck hinaus geht) eine Einzelaufstiegserlaubnis der zuständigen Landesluftfahrtbehörde.

Private Kopter-Nutzung im Ausland: Gewerbliche Kopter-Nutzung im Ausland:
Drohnen Gesetze Ausland Drohnen Gesetze Ausland

Neben der Seite my-road.de findet sich eine weitere Übersicht zu Vorgaben und Verordnungen im europäischen Ausland für die professionelle und Freizeit-Nutzung von Koptern unter DroneRules.eu.