Neue EU-Verordnungen zum 01.07.2019 in Kraft

Zum 01.07.2019 traten zwei Verordnungen der EU in Kraft: die Durchführungsverordnung 2019/947 und die Delegierte Verordnung 2019/945. Beide Verordnungen haben das Ziel, einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für den Betrieb von Drohnen innerhalb der EU zu schaffen.

Mit einer Übergangsfrist von nur 12 Monaten gelten sie ab dem 01.07.2020 in den Mitgliedstaaten der EU. Damit werden die beiden Verordnungen die gesetzlichen Grundlagen für Fernpiloten (so der neue Rechtsbegriff) in Deutschland nachhaltig beeinflussen.

Grundlagen den Drohnen-Verordnungen in der EU

Das neue EU-Recht unterteilt Drohnen nach Gewicht, Einsatzort und Betriebszweck in drei Kategorien, wobei sich je nach Kategorie der administrative Aufwand für den Betrieb deutlich unterscheidet:

Offene Kategorie
("open category")

In diese Kategorie fällt der Betrieb von Drohnen, der mit dem geringsten Risiko verbunden ist. Für den Betrieb ist keine Aufstiegs- oder Betriebsgenehmigung erforderlich. Um in diese Kategorie zu fallen, müssen Drohnen technisch den definierten Klassen („classes“) C0 bis C4 zugeordnet werden können. Mehr lesen

Spezielle Kategorie
("specific category")

Der Betrieb von Drohnen in dieser Kategorie erfordert eine eingehende Risikobewertung und Betriebsgenehmigung durch die zuständige Behörde (Stichwort: SORA). Je nach Ergebnis der Risikobewertung werden spezielle Anforderungen an den Fernpiloten und das UAS (unmanned aircraft system) gestellt.

Zulassungspflichtige Kategorie
("certified category")

Für Drohnen dieser Kategorie sind die Zulassung des Luftfahrzeugs, eine Fernpiloten-Lizenz sowie ein Zeugnis der Betreibergesellschaft (LUC-Zeugnis) erforderlich. Drohnen dieser Kategorie unterscheiden sich nicht zwingend von bemannten Luftfahrzeugen, nur das kein Pilot an Bord ist.

Da unsere Kunden sich überwiegend in der offenen und teilweise in der speziellen Kategorie bewegen, werden wir bei den folgenden Ausführungen den Schwerpunkt auf diese Bereiche legen.

Neue Anforderungen an Technik und Qualifikation

Neben den Kategorien bilden die folgenden drei Grundpfeiler des „U-Space-System“ wichtige Eckpunkte der EU-Verordnungen für Drohnen:

Registrierung

Die Betreiber von Drohnen sollen sich zukünftig selbst in einer Datenbank registrieren, und zwar in dem Mitgliedsstaat, in denen sie ihren Wohnsitz bzw. Hauptgeschäftssitz haben (s.u.).

Geo-Sensibilisierung

Unter Geo-Awareness wird eine Funktion verstanden, die eine potenzielle Verletzung von Luftraumgrenzen durch Drohnen erkennt und Fernpiloten entsprechend warnt (s.u.).

Direkte Fernidentifikation

Informationen über ein im Betrieb befindliches unbemanntes Luftfahrzeug werden in Echtzeit über offene Übertragungsprotokolle zum Boden gesendet (s.u.).

Zusätzlich gelten mit einer Übergangsfrist bis zum 01.07.2021 neue Anforderungen an die Qualifikation bzw. Kompetenz des Fernpiloten (s.u.).

Technische Drohnen-Klassen C0 bis C4 in der offenen Kategorie

 C0C1C2C3C4
(ohne automatische
Steuerungs-Modi)
Identifizierungszeichen Identifizierungszeichen Drohne C0 Identifizierungszeichen Drohne C0 Identifizierungszeichen Drohne C2 Identifizierungszeichen Drohne C3 Identifizierungszeichen Drohne C4
MTOW < 250 g

< 900 g

(alternativ Energie
bei Aufprall auf
menschlichen Kopf
< 80 J)

< 4 kg < 25 kg < 25 kg
Max. Speed

< 19 m/s

(68,4 km/h)

< 19 m/s

(68,4 km/h)

- - -
Max. Höhe über Grund 120 m 120 m 120 m 120 m 120 m
System zur Höhenbegrenzung Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
Lost-Link-Management Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
Gesicherte Datenverbindung Nicht erforderlich Nicht erforderlich X X Nicht erforderlich
Langsam-Flugmodus Nicht erforderlich Nicht erforderlich X Nicht erforderlich Nicht erforderlich
Follow-Me-Modus Bis 50 m Entfernung
zum Fernpiloten
Bis 50 m Entfernung
zum Fernpiloten
    Nicht erforderlich
Eindeutige physische SN Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
Direkte Fernidentifikation Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
Geo-
Sensibilisierung Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
Batterie-Warnhinweis Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
UAS-Lichter Nicht erforderlich X X X Nicht erforderlich
Max. Spannung 24 V 24 V 48 V 48 V Keine Aussage
Schall-Leistungspegel Begrenzung
und Ausweis
nicht erforderlich
Max. 85 db Max. 85 + 18,5 lg m/900 db Ausweis der
Lautstärke
(keine
Begrenzung)
Nicht erforderlich

Nach Umsetzung der delegierten Verordnung dürfen in der offenen Kategorie nur solche Drohnen auf dem Unionsmarkt in Verkehr gebracht werden, die über das entsprechende Klassen-Identifizierungskennzeichen C0 bis C4 verfügen. Komplett privat hergestellte UAS („privately built UAS“; keine Fertigbausätze) sind hiervon ausgenommen und werden nicht in die Klassen C0 bis C4 eingeordnet. Ob Ihr Betrieb in die offene Kategorie fällt, hängt von dem Einsatzzweck der Drohne und der Kompetenz des Steuerers ab (vgl. nächsten Abschnitt).

In allen Klassen (außer C4) müssen die Drohnen so konstruiert und gebaut sein, dass die Gefahr der Verletzung von Menschen während des Betriebs minimiert wird und scharfe Kanten vermieden werden, sofern dies nach guten Konstruktions- und Herstellungsgesichtspunkten technisch nicht unvermeidbar ist.

Das Betriebshandbuch muss so geschrieben sein, dass ein Fernpilot, der sich bei der Bedienung an die Herstelleranweisungen hält, die Drohne unter allen anzunehmenden Betriebsbedingungen (auch bei einem Versagen eines oder mehrerer Systeme) sicher steuern kann.

Jede Drohne ist zukünftig mit einem Identifizierungskennzeichen (s.o.) zu versehen, dass die jeweilige Klasse angibt. Beim Verkauf liegt jeder Drohne ein Informationsblatt der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) mit den geltenden Beschränkungen und Auflagen des EU-Rechts bei, die z.B. so aussehen können:

Details zur offenen Kategorie („open category“)
UnterkategorieDrohnen-KlasseRegistrierungDirekte Fernident. & Geo-Sensibil.Fernpiloten-KompetenzUnbeteiligte PersonenErholungs-, Industrie-, Gewerbe- & Wohngebiete
A1 Privat gebaut
 < 250g Nur wenn mit Kamera - - Überflug erlaubt Überflug erlaubt
C0 < 250 g Nur wenn mit Kamera - - Überflug erlaubt Überflug erlaubt
C1
 < 900 g X - Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung Kein Überflug erlaubt Überflug erlaubt
 
A2 C2
 < 4kg X X Fernpiloten-Zeugnis Mindestabstand 30m (5m im Langsam-Flugmodus) Überflug erlaubt
 
A3 C2
 < 4kg X X Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung Größerer Abstand, sodass keine Gefährdung Mindestabstand 150m
C3
 < 25kg X X Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung Größerer Abstand, sodass keine Gefährdung Mindestabstand 150m
C4
 < 25kg X - Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung Größerer Abstand, sodass keine Gefährdung Mindestabstand 150m
Privat gebaut
 < 25kg X - Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung Größerer Abstand, sodass keine Gefährdung Mindestabstand 150m

Zusätzlich zu den angegebenen Kompetenzen muss der Fernpilot in allen Unterkategorien mit dem vom Hersteller der Drohne erstellten Benutzerhandbuch vertraut sein.

Für den Betrieb in der offenen Kategorie gilt der folgende Rahmen:

  • Menschenansammlungen dürfen nicht überflogen werden.
  • Der Flug muss in Sichtweite des Fernpiloten erfolgen (VLOS-Betrieb); alternativ kann er von Beobachtern unterstützt werden, die sich neben dem Fernpiloten befinden, die Drohne in Sichtweite haben und den Fernpiloten in der sicheren Durchführung des Flugs unterstützen.
  • Die maximal erlaubte Flughöhe liegt bei 120 Metern über Grund.
  • Es dürfen kein Material abgeworfen und auch keine gefährlichen Güter transportiert werden.
  • Es gilt ein Mindestalter von 16 Jahren (Mitgliedsstaaten können in der nationalen Umsetzung das Mindestalter um bis zu 4 Jahre senken) mit den folgenden Ausnahmen:
    • Drohnen der Klasse C0 in Szenario A1
    • Drohne privat hergestellt und MTOW < 250 g
    • Betrieb unter direkter Aufsicht eines Fernpiloten > 16 Jahre, der über alle erforderlichen Kompetenzen verfügt
Details zur speziellen Kategorie („specific category“)

Sofern eine Drohne nicht in die offene Kategorie fällt, benötigt der Betreiber die folgenden Punkte:

Standard-Szenario
Standard-Szenarien beinhalten für häufige VLOS- und BVLOS-Anwendungen vorgefertigte Sicherheitsstandards und Maßnahmen zur Risikominderung, deren Einhaltung der Betreiber erklären muss. Ist ein geplanter Drohnen-Einsatz durch kein Standard-Szenario abgedeckt, muss eine individuelle Risikobewertung erfolgen (SORA).
Risikobewertung

Für individuelle Bewertung des Risikos eines Drohneneinsatzes muss der Betreiber u.a. die Merkmale des UAS beschreiben, angemessene Ziele für die Betriebssicherheit beschreiben, die Betriebsrisiken am Boden und in der Luft identifizieren sowie Maßnahmen zur Risikominderung darlegen. Details haben wir in dieser PDF-Datei zusammengefasst.

Betriebsgenehmigung
Egal ob der Betreiber einer Drohne ein Standard-Szenario nutzt oder die individuelle Risikobewertung: die zuständige Behörde muss eine Betriebsgenehmigung erteilen, damit der geplante Betrieb der Drohne durchgeführt werden kann. Die Betriebsgenehmigung kann einmalig auf Zeit und Ort begrenzt sein oder für den mehrmaligen Betrieb ausgestellt werden.
Für die Fernpiloten in der speziellen Kategorie gilt ein Mindestalter von 16 Jahren (Mitgliedsstaaten können in der nationalen Umsetzung das Mindestalter um bis zu 2 Jahre senken). Ausnahmen vom Mindestalter gelten für:
  • privat hergestellte Drohnen mit einem MTOW < 250 g
  • den Betrieb unter direkter Aufsicht eines Fernpiloten > 16 Jahre, der über alle erforderlichen Kompetenzen verfügt
Details zur zulassungspflichtigen Kategorie („certified category“)

Nach Artikel 40 2019/945 erfordern Konstruktion, Herstellung und Instandhaltung von UAS eine Zulassung, wenn die UAS eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • ihre charakteristische Abmessung beträgt mindestens 3 m und sie sind so konstruiert, dass sie über Menschenansammlungen betrieben werden können;
  • sie sind für die Beförderung von Menschen konstruiert;
  • sie sind für den Transport gefährlicher Güter konstruiert und erfordern ein hohes Maß an Robustheit zur Minderung der Risiken für Dritte bei einem Unfall;

Darüber hinaus fällt ein UAS-Betrieb in die Kategorie „zulassungspflichtig“, wenn die zuständige Behörde anhand einer Risikobewertung nach Artikel 11 EU 2019/947 der Auffassung ist, dass das Betriebsrisiko ohne eine Zulassung des UAS und des UAS-Betreibers sowie ohne Fernpiloten-Lizenz nicht angemessen gemindert werden kann.

Registrierung von Drohnen

Die Betreiber von Drohnen sollen sich zukünftig selbst in einer Datenbank registrieren, und zwar in dem Mitgliedsstaat, in denen sie ihren Wohnsitz bzw. Hauptgeschäftssitz haben. Sie erhalten eine eindeutige individuelle Registrierungsnummer, die sie auf jedem ihrer unbemannten Luftfahrzeuge anbringen müssen.

Die Pflicht Registrierung gilt für alle Betreiber einer Drohne in der offenen Kategorie ab 250 g, wenn diese beim Aufprall auf einen Menschen eine kinetische Energie von über 80 Joule übertragen kann. Unabhängig vom Gewicht gilt die Registrierungspflicht, wenn die Drohne über einen Sensor verfügt, der personenbezogene Daten erfassen kann (z.B. durch eine Kamera).

Betreiber einer Drohne der speziellen Kategorie müssen sich immer registrieren. In der zulassungspflichtigen Kategorie werden zusätzlich die entsprechenden Luftfahrzeuge registriert.

Bei der Registrierung der UAS-Betreiber sollen die folgenden Daten erhoben werden:

  1. vollständiger Name und Geburtsdatum bei natürlichen Personen und Namen und Identifizierungsnummer bei juristischen Personen,
  2. Anschrift des UAS-Betreibers,
  3. E-Mail-Adresse und Telefonnummer des UAS-Betreibers,
  4. Nummer der Versicherungspolice für das UAS
  5. Bestätigung folgender Erklärung durch juristische Personen: „Das unmittelbar am Betrieb beteiligte Personal verfügt über die zur Durchführung seiner Aufgaben notwendigen Kompetenzen und das UAS wird nur von Fernpiloten mit angemessenem Kompetenzniveau betrieben“,
  6. vorhandene Betriebsgenehmigungen und Betreiberzeugnisse
Geo-Sensibilisierung („geo-awareness“)

Unter Geo-Awareness wird eine Funktion verstanden, die eine potenzielle Verletzung von Luftraumgrenzen durch Drohnen erkennt und die Fernpiloten mit einem Hinweis warnt, sodass sofort wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Das weitreichendere Konzept des Geo-Fencing, bei dem Fernpiloten nicht nur gewarnt, sondern Drohnen aktiv am Einflug in einen Luftraum gehindert werden, taucht in der Verordnung nicht mehr auf.

Die geografischen Daten zur Geo-Awareness sollen von den Mitgliedstaaten bereitgestellt werden. Hierbei geht es vor allem um Gebiete, die aus Gründen der Sicherheit und Gefahrenabwehr, des Schutzes der Privatsphäre oder der Umwelt besonders schützenswert sind. Bei der Umsetzung ist eine Differenzierung von Auflagen nach z.B. Art des UAS-Betriebs oder nach UAS-Kategorien und UAS-Klassen möglich.

Direkte Fernidentifikation („direct remote identification“)

Die Fernidentifikation ermöglicht, dass Informationen über ein im Betrieb befindliches unbemanntes Luftfahrzeug ohne einen physischen Zugang abgerufen werden können. Hierzu werden Daten mit einem offenen und dokumentierten Übertragungsprotokoll in Echtzeit so übermittelt, dass sie innerhalb des Sendebereichs von vorhandenen Mobilfunkgeräten direkt empfangen werden können.

Konkret sollen während der gesamten Flugdauer u.a. die folgenden Daten übertragen werden:

  1. die Registrierungsnummer des Betreibers der Drohne
  2. die geografische Position der Drohne und ihre Höhe über der Oberfläche oder dem Startpunkt,
  3. der Streckenverlauf, gemessen im Uhrzeigersinn vom geografischen Norden, sowie die Geschwindigkeit der Drohne über Grund
  4. die geografische Position des Fernpiloten oder, falls nicht verfügbar, des Startpunktes.
Qualifikation und Kompetenz von Fernpiloten

Die neuen EU-Verordnungen sehen für die offene und spezielle Kategorie insgesamt drei Arten von Ausbildungen bzw. Prüfungen für Fernpiloten und Betreiber von Drohnen vor:

Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung
40 Multiple-Choice-Fragen, die sich angemessen auf die folgenden Themen verteilen:
  • Flugsicherheit,
  • Luftraumbeschränkungen,
  • Luftrecht,
  • menschliches Leistungsvermögen und dessen Grenzen,
  • Betriebsverfahren,
  • allgemeine Kenntnisse zu UAS,
  • Schutz der Privatsphäre und der Daten,
  • Versicherung, Luftsicherheit.

Fernpiloten-Zeugnis
30 Multiple-Choice-Fragen, die sich angemessen auf die folgenden Themen verteilen:
  • Meteorologie,
  • UAS-Flugleistung,
  • technische und betriebliche Minderung von Risiken am Boden.

Zusätzlich Erklärung über Abschluss eines praktischen Selbststudiums der Betriebsbedienung und Abschluss des Online-Lehrgang mit Bestehen der Online-Theorieprüfung

Kompetenzanforderungen an Fernpiloten in der speziellen Kategorie
Als Mindestanforderungen werden in Artikel 8 EU 2019/947 die folgenden Kompetenzen genannt:
  • Fähigkeit zur Anwendung von Betriebsverfahren (Normal-, Contingency- und Notfallverfahren, Flugplanung, Inspektionen vor und nach dem Flug),
  • Fähigkeit zum Umgang mit der Luftfahrtkommunikation,
  • Fähigkeit zur Beherrschung der Flugroute unbemannter Luftfahrzeuge und der Automatisierung,
  • Führung, Teamarbeit und Selbstmanagement,
  • Problemlösung und Entscheidungsfindung,
  • Lageerfassung,
  • Bewältigung der Arbeitsbelastung.

Der deutsche Kenntnis-Nachweis bleibt bis 01.07.2021 gültig. Bis zu diesem Datum wandeln die Mitgliedstaaten ihre vorhandenen Zeugnisse über die Kompetenz von Fernpiloten sowie ihre Genehmigungen für UAS-Betreiber (auch solche, die bis zu diesem Zeitpunkt ausgestellt wurden) entsprechend der neuen Verordnungen um.